Erzengel Gabriel heute


Meine Geliebten

Heute erlaube ich mir als dein Tag, dich aufs Allerherzlichste zu begrüssen und dich mit meiner Liebe vollumfänglich zu umfangen.
Weil die Liebe sich nach deiner Liebe sehnt, und deine Liebe sich nach der Liebe selbst sehnt, erlaube ich mir, dich dort in meiner ganzen Liebe zu umfangen, wo du selbst die Liebe bist.
Dich dort in der Liebe zu umfangen, wo du dir die Liebe in einem wesentlich grösseren Mass erlaubt hast, als dies im Glauben dieser deiner Realität dir erlaubt ist.
Und ich sage dir, es ist nicht deshalb, weil es dir jemand verbieten würde. Es sei denn du würdest dich selbst in deiner hiesigen Realität als jemand glauben.
Nun denn ist es so, dass die Wahrheit, die Liebe dich nicht so sieht. Und dein Schöpfer, der dein himmlischer Vater ist, deine Liebe, dein Ursprung und dein Ziel, dein Gott und alles was du hast und bist, ist ebenso in einem ganz anderen Empfinden seines Heiligsten, was er hat und ist. Dieses ist sein Heiliger Geist, sein Christus.
Und heute erlaube ich mir, dir vorzuschlagen, dass du eine ganz einfache Aufgabe dafür ohne Unterbruch durch diesen deinen Tag nimmst. Einen Gedanken bei dir trägst und behältst ganz vorne in der Stirn, fast bei den Augen.
Weil es darum geht, dass du heute beständig beschaust, was du dir vor Augen führst. Um in eine Klarheit zu kommen, wie du dir laufend unsäglicher Weise der Hindernisse gar viele in den Weg stellst.
Und diese Art und Weise, durch deinen Tag zu kommen und dein ganz normales Tagewerk zu bewältigen, als einen ganz normalen Vorgang nimmst.
Du hast ja auch nur ganz wenige Vorbilder, an denen du dich orientieren könntest, es anders zu machen. Geschwister, die es sich auf die gleiche Art und Weise wie du, einen jeden Tag um ein so vielfaches schwerer machen, hast du zuhauf.
Dieses ist nicht zuletzt auch eine Folge der Resonanz. Wenn du etwas in deinem Fokus hast, zu genügen, dann wirst du dort, wo dein Fokus ist, also vor deinen Augen, auch Geschwister vorfinden, die im gleichen Ansinnen sind. Geschwister, welche die gleiche Sicht auf die Realität suchen bei den anderen, welche sie selbst haben.
So denn wird es wohl sehr schwierig sein, wenn du eine Veränderung suchest, eine Lösung, die nicht gleichlaufen soll, wie das Bisherige, sondern die Lösung eine Veränderung deiner Situation sein soll. So wirst du sie nicht finden, wenn du sie in dem Bereich suchest, den deine Augen dir zeigen.
Vor deinen Augen findest du nur deinesgleichen. Und viel gleicher noch, als du dir nur vorstellen kannst. Die Unterschiede sind in einer so sehr verzerrten Wahrnehmung, ganz auf den Kopf gestellt.
So ist es in eurer kleinen Welt üblich, die Unterschiede in einem solchen Ausmass zu betonen und den Fokus darauf zu legen, dass ihr alle weniger denn als einen Millionstel der Unterschiede zwischen euch so sehr bewertet, dass ihr die eine Million Gemeinsamkeiten völlig ignoriert.
Bedenke doch ganz einfach, wie viel du, objektiv betrachtet, mit einem jeden Menschen mehr gemeinsam hast, als mit einem Grashalm. Du bist Liebe in Aktion, der Grashalm ist Liebe in Aktion. Du bist Liebe, der Grashalm ist Liebe.
Und doch tritt dir der Ausdruck dieser Liebe deutlich unterschiedlicher vor Augen als wenn du zwei beliebige deiner Geschwister betrachtest. Und das, was deine Augen sehen, ist dir immer noch ein Beweis deiner Realität.
So also sei dir bewusst, dass du einen einzigen Unterschied stärker bewertest als eine Million Gemeinsamkeiten. Und diese Sicht, diese Art eurer Auffassung der Realität, dieses Denken hat Folgen.
Diese eine Verzerrung des Fokus ist ein Hauptgrund für das Leid, welches in eurer Realität einen so grossen Platz einnimmt. Es ist deshalb ein Grund und nicht eine Ursache, weil es nicht selbst das Leid hervorgerufen hat. Weil diese Überbewertung der Unterschiede ja nicht die Unterschiede selbst produziert.
Jedoch ist es ein Hauptgrund dafür, dass das Leid nicht verschwindet. Solange du einen Nutzen darin glaubst, wenn du dich von irgendeiner Form des Lebens unterscheidest, wirst du in dieser Art der Realität verbleiben.
Weil genau diese Sicht der Realität die Grundlage ist, dass eine Art der Vorstellung, dass dies sein könnte, und die Sicht auf die Individualität, die Andersartigkeit, die Besonderheit, ja ganz einfach die Wahrnehmung auch nur der geringsten Unterschiede ist das, was das Leid in deinen Alltag bringt und in deiner Realität erhält.
So hat dein heutiger Tag ein ganz besonderes Potential für dich. Wenn du heute in der Sicht durch deinen Tag gehst, dein Tagewerk im normalen Umfang vollbringst. Dabei zusätzlich achtsam darauf bist, was du dir verbietest und was du dir erlaubst.
Du hast dieses nicht so erwartet. Doch was soll es dir von Nutzen sein, wenn du das noch verstärkst tust, was du schon immer tust. Und dir genau diese Sicht auf die Unterschiede dir das Leid erhalten.
Dieses ist nicht die Absicht deines Schöpfers, dieses ist nicht sein Gedanke, mit dem er mich zu dir gesandt hat. So denn gehe heute hin und beschaue deinen Tag mit allem, was du dir erlaubst und in allem, was du dir verbietest.
Und beschaue denn, ob das, was du dir verbietest, zuträglich ist, um Einheit herzustellen. Oder ob es denn mehr dazu führt, dass Unterschiede in den Fokus geraten.
Die Liebe ist bei dir. So nahe, dass sie sich aus der Sicht der Wahrheit nicht von dir unterscheidet. Auch wenn sie nicht den gleichen Ausdruck hat, wie du. Daselbst ist es das Gleiche, weil du als ein Teil der Liebe; in deiner dir eigenen Art deiner Liebe Ausdruck zu verleihen; so sehr ein Teil der Liebe bist.
Du diese Liebe so sehr erfüllest, wie sie dich erfüllt, als wie ein jedes Lebewesen, als wie Leben ist, als Liebe in Aktion ist. So denn gehe heute hin und beschaue deine Verbote. Die doch allesamt nur eine Trennung verursachen.
So gehe hin und hinterfrage deine Verbote. Sind sie denn adäquat deiner Art, wie du dein Leben lebst. Sind sie denn nötig. Würde dein Ego dich wirklich zu all dem zwingen, was du nicht willst, wenn die Verbote nicht vorhanden wären.
Oder ist es nicht doch so, dass diese deine Verbote dir die Lebensfreude verbieten. Dir verbieten glücklich zu sein. Bedenke nun, dass ich dir nun die Worte deines Schöpfers, deines Gottes, deines himmlischen Vaters selbst auf deinen Geist legen werde.
Mein liebes Kind. Ich habe dir alles gegeben. Warum sollte ich das tun, wenn ich es dir nun wieder nehmen sollte. Mit einem jeden Verbot bist du in dem Irrtum, ich möchte etwas von dir zurück.
Weil du meinst, es sei dir nicht angemessen. Mein liebes Kind. Ich habe noch so viel der Freude und noch mehr der Liebe bei mir, die mir nicht gehört. Weil es mein Geschenk an dich ist.
Ein Geschenk, das du noch kaum zu dir genommen hast. Ich habe dir alles gegeben, damit es deins ist. Nicht, um es zurückzunehmen. So nimm es an und lasse es dich erfüllen, damit du in deine Glückseligkeit kommest.
Diese deine Glückseligkeit, die dann auch die meine ist, weil ich nur diesen einen Wunsch habe. Mit meinen Kindern in der Glückseligkeit den Heiligen Geist zu sein. Amen.

Gott zum Gruss