Erzengel Gabriel heute
Meine Geliebten
Sei auf das Allerherzlichste willkommen in deinem heutigen Tag. Als einem Tag der Liebe. So geht es heute darum, dass du in den Fluss des Lebens kommst.
Das heisst im Konkreten, dass es dir heute den Segen bringt, wenn du nicht die Ziele schon jetzt hast, heute etwas in der Planung zu haben, dass du schon das Ziel hast, was du am Abend geschaffen und erschaffen haben wirst, abgeschlossen haben willst.
Denn solche Ziele führen dazu, dass du deine Gegenwart erniedrigst. So, dass du dein einziges Leben, nämlich den Augenblick, nicht lebst, sondern ihn unterordnest deinen Gedanken an das abendliche Ziel.
So, dass du dein Leben genauso lebst, wie du es lebst. Als wie in einem tiefen Schlaf. Unkonzentriert, abgelenkt und in einer ganz schwach ausgeprägten Präsenz.
Und genau diese Präsenz ist die Verbindung in deine Liebe. Die Liebe ist jetzt nicht dort, wo ein Zeitpunkt in deiner Zukunft ist. Deine Liebe ist genau hier und jetzt.
Und in deinem Bewusstsein, in welchem du gerade jetzt bist, ist diese deine Liebe, dir auch nur gerade hier und jetzt zugänglich. Und als dieses ist es dir, als wie deine Energieversorgung.
So du in den Gedanken abschweifest, so bist du als wie von deiner Energieversorgung abgehängt. So, als ob du dann nur noch von dem Teil zehren kannst, den du gerade als menschliches Wesen hast, so dass diese Substanz angebraucht wird und nicht nur der immer wieder zugeführte Betriebsstoff.
Dabei macht es keinen Unterscheid, ob du gedanklich an einen anderen Ort abschweifest, oder ob du zeitlich abschweifest. Aus unserer Sicht ist aus diesem kein Unterschied auszumachen. Weder in der Substanz der Zeit, oder des Ortes, noch in der Auswirkung in deinem irdischen Leben.
So ist die Zeit dein Raum und dein Raum ist deine Zeit. So ist es auch so, dass du, um dich in der Zeit zu bewegen, Zeit benötigst. Und um dich im Raum zu bewegen brauchst du Raum. Und um dich im Raum zu bewegen, brauchst du Zeit.
So denn, mache dir heute auch einmal eine gewisse Zeit Gedanken um diesen Zusammenhang. Dass du Zeit benötigst, um dich im Raum zu bewegen, ist dir aus praktischer Erfahrungen hinlänglich bekannt und ohne weitere Erklärungen plausibel.
Bedenke jedoch einmal die anderen Möglichkeiten. Wie es ist, wenn du dich in der Zeit bewegst. Dass du selbst dann Zeit brauchst. Ja, selbst dann, wenn du in die Vergangenheit gehst.
Es ist dir schon viel fremder, dafür eine einleuchtende Erklärung zu erhalten. Besonders schwierig wird es, weil es dafür bereits mehr als eine stimmige Erklärung gibt, wenn auch nicht viele.
Und die nächste Überlegung ist bereits viel schwieriger: du brauchst auch Raum, um dich in der Zeit zu bewegen.
Und nochmals mehr der Konzentration, des Fokussierens benötigt die Überlegung, dass du Raum benötigst, um dich im Raum zu bewegen.
Und im ganzen Tag geht es darum, dass du bei dir bleibst. Da, wo du in einem jeden Moment als dich zugehörig empfindest.
Ja, deine Empfindungen der Gegenwart sind dein heutiger Verbindungspunkt in deine Liebe. Als wie die Verbindung, um deiner Liebe heute den Zugang zu dir zu gewähren.
So geht es keineswegs darum, aus deinem Verstand heraus die Gegenwart zu verstehen. Dein Verstand kann nie in der Gegenwart sein, auch nicht in der Zukunft. Er ist allein und ausschliesslich der Vergangenheit zugehörig.
Was eben auch mit diesen Fragen von Raum und Zeit zu tun hat. Einen sehr direkten Zusammenhang damit hat. So hast du hier eine gute Möglichkeit, zu üben, kleine und klare Fragen zu stellen.
Das Verständnis hat viel damit zu tun, Fragen präzise zu stellen. Nicht die eine umfassende Frage. Es gibt nicht die Weltenformel, die alles erklärt. Es wird dir zum Problem, weil zu grosse Fragen damit die Antwort ebenso umfassend herholen. Jedoch als Ganzes nie verstanden werden können.
Weil du in deiner Unbeständigkeit die Geduld nicht aufbringst, sie dir umfassend anzuhören. Und dann ist da auch noch, dass du dich immer angegriffen fühlst, argumentierst.
Um dich zu verteidigen und damit vom Empfang sofort wieder auf Senden umgestellt hast. So, dass du dich schon wieder aus deiner Gegenwart hinausreissest.
Um deine Vergangenheit gegenüber der Zukunft zu verteidigen. Und dabei dein Leben zu verpassen, nämlich die Gegenwart. So ist es denn nicht verwunderlich, wenn am Abend in der Rückschau deine Tage viel der Leere aufweisen.
So, dass du froh bist, diesen Tag gelebt zu haben, ihn hinter dich gebracht zu haben und ihn nicht noch einmal leben zu müssen. Jedoch, gebe ich dir zu bedenken, ob denn die Unterschiede deiner Tage so gross sind, als dass du dir sicher bist, gar so viele deiner Tage nicht mehrmals, ja irgendwie, immer wieder zu erleben.
So also, versuche heute, den Augenblick zu geniessen, ohne dir Gedanken darum zu machen, was du erreichen willst. Und du wirst am Abend in der Rückschau für diesen deinen heutigen Tag eine ganz andere Wertschätzung empfinden.
In dem Mass, als es dir gelingt, den Tag in der Gegenwart zu verbringen, in der Sorglosigkeit des Augenblicks, der unbelastet ist von der Vergangenheit, in seiner Unschuld und Heiligkeit belassen.
Ebenso die Energie jetzt verfügbar ist und nicht in Gedanken als wie in eine Zukunft gebracht.
So du dieses beherzigst, wirst du heute einen grossen Schritt voranschreiten. So du dich bescheidest, die grossen Fragen in ganz, ganz kleine Wissensstücke zu zerteilen, die du dir gerne erfragen möchtest.
So denn beschauen wir, wie sehr es dir heute gelingt, aus deinem Mittelpunkt heraus deinen heutigen Tag zu begleiten.
Wie du dich als deine Liebe empfinden kannst. Ich bin bei dir. Jetzt und in aller Zeit. Du kannst dich getrost auf diesen Gedankengang einlassen. Amen.
Gott zum Gruss