Erzengel Gabriel heute
Meine Geliebten
Heute bin ich bei dir. So nahe, wie es nur von dir abhängig ist. Genau in der Distanz, aus welcher du mich sehen willst. Für mich gibt es keine Distanz. Ich bin dir so sehr der Bruder, dass du mir so nahe bist, wie du mir als ein Teil von mir selbst bist.
So sehr deine wahren Gefühle sind, als die Gefühle aller sind. So, dass wir alle gemeinsam der Christus sind. Und so sehr, wie ich dir nahe bin, ist uns unser himmlischer Vater nahe.
So, dass er uns auf diese Art der Unendlichkeit erfüllt. Wir gemeinsam so sehr ein Teil von ihm sind, dass da kein Unterschied zu erkennen ist. Weil dazu eine Distanz nötig wäre, welche in dieser Einheit nicht möglich ist.
Magst du auch noch so sehr in einem Wähnen sei, dass dem so ist. Und du mir tausenderlei Bilder malest und sie vor deine Augen stellst. So sind sie doch weniger als das, was ein einzelnes Sandkorn in einem deiner Bilder verdeckt.
Welche Bedeutung diese Bilder dir haben. Mir verdecken sie die Sicht auf die Wahrheit nicht. Nicht einmal alle Bilder aller derer zusammen, die sich im Wahn vereinen, um diese Bilder der Illusion untereinander zu tauschen. Auch ganz viel von nichts ist der Wahrheit immer noch nichts.
Was ich aber sehr wohl von dir sehe, ist nicht mit den Augen. Sondern wie du bist. In Gemeinschaft im Christus, in der Kommunion mit deinen Christusgeschwistern. Und da, ist es nicht mehr, denn ein Vergleich eines Sandkornes. Da geht es um deinen Geist, also in deinem Verständnis, um dein Wesen.
Und dieser Geist ist gross. In Verbundenheit mit allen anderen in der Kommunion mit der Unendlichkeit. In dem Punkt der Vereinigung, wo alles unmittelbar ist. Ein Gedanke sich so schnell allen anderen zugänglich ist, dass es ist, als ob es ein gemeinsamer Gedanke sei. Ja, auch dein Geist ist in diesem Bewusstsein mit uns. Doch die Kommunikation ist von dir eine Eingeschränkte.
Vieles ist von dir blockiert. Nur ganz wenige der Gedanken nimmst du zu dir. Vor gar so vielem verschliesst du deinen Geist.
Gemäss deiner Formulierung verschliesst du vor vielem die Ohren. Doch die Gedankenverbindung im Geist ist von ganz anderer Qualität, als ein Hören mit den Ohren. Selbst kombiniert mit dem Sehen mit den Augen ist dieser Wahrnehmung die Wahrheit fremd.
So denn, nehmen wir dich so wahr, wie du es am ehesten denn verstehen würdest, als ob du schläfst. Das, was du als ein Wachsein in deinem Tagewerk bezeichnest, ist in unserem, das auch dein wahres Sein ist, dir erklärt als ein Schlaf. Wo du unsinniges vor dich murmelst, sinnentleerte Bilder dir zeigest und solches dir anhörst auf eine Art, welche kaum mehr etwas mit Kommunikation, und schon gar nicht mit Kommunion gemein hat.
So, danke ich dir, dass du dir diesen Gedanken anheim genommen hast und bitte dich heute, aus diesem Gedanken heraus deine Umgebung zu betrachten. Dein Tagewerk zu beschauen und deinen Tag zu begehen. Zu schauen, wo du wie mit anderen Kommunizierst. Wo du Impulse aus deinem Herzen empfängst und einfach ein Wissen da ist, wie etwas ist.
Und wie du auf diese Impulse reagierst. Wie du diese Impulse aufnimmst. Wie du auf dieses Wissen reagierst. Was du davon annehmen kannst, und was nicht. Bei welchen Themen du in Widerstand gehst. Bei welchen Themen du Beweise suchst, um sie zu akzeptieren. Bei welchen Themen du nach Beweisen suchst, sie zu widerlegen.
Welche Themen du freudig zu dir nimmst. Und welche Themen du von dir weisest.
So sei dir heute ein achtsamer Beobachter. Sie dir ein Freund, dem es um das gemeinsame Erlebnis dieser Beobachtung geht, und nicht um eine Be- und Verurteilung. Nur um ein liebevolles Beobachten. Die Liebe ist dir dabei als wie eine Beleuchtung. Mit je mehr Liebe du betrachtest, desto heller ist die Szenerie beleuchtet und es ist dir damit, als ob dir mehr gezeigt wird. Obwohl es deine Beschau ist.
Gott zum Gruss