Erzengel Gabriel heute


Meine Geliebten

Sei auf das Allerherzlichste willkommen in der Ordnung deines heutigen Tages. Es sei dir hier in Erinnerung gebracht, dass es dein freier Wille ist, dir eine jede beliebige Ordnung zu glauben.
Es sei dir in Erinnerung gebracht, dass ein jeder deiner Versuche, eine Ordnung zu finden, welche dir Leben bringt, welche dir Freude bereitet, nur dann gelingt, wenn es diese Ordnung ist, welche du selbst bist.
Ja, du kannst es als Metapher sehen, dass du so geschaffen wurdest, einen bestimmten Platz einzunehmen. Einen Platz, welcher dir Freude beschert. Einen Platz, an dem du deiner Liebe deinen unverwechselbaren Ausdruck verleihen kannst.
In der Kommunion des Heiligen Geistes mit allen deinen Geschwistern, um diese Freude zu teilen. Indem ihr Anteil habt an der Freude eines jeden, als wäre es die eigene Freude.
So denn, erinnere dich, dass du einfach deinen ausgebreiteten Geist siehst. Nicht einmal direkt. Du siehst eine Art der Ordnung deines Geistes.
Weil du den Widerschein der Liebe siehst. Also das Licht, welches von der Ordnung deines Geistes reflektiert wird und auf die Projektionsfläche deines Hologramms trifft.
Dies ist das Bild, welches du einen jeden Tag vor Augen hast. Was du davon siehst, ist jedoch nochmals etwas anderes. Weil dein Ego und dein Verstand dieses, was gesehen wird, noch interpretieren und damit verändern.
Wenn du mit der reinen unschuldigen Wahrnehmung das beschaust, was du vor Augen hast, dann siehst du die Reflexion der Liebe von deiner Ordnung unverändert.
Also eine Art der Spiegelung der Liebe. Aber nur eines kleinen Teils der Liebe. Weil du eine eigene Ordnung vor die Ordnung der Liebe gebracht hast. Und damit einen Filter hingestellt hast.
So, dass nun nicht mehr das ganze Spektrum der Liebe in deine Realität gelangen kann. Weil alle deine Glaubenssätze, welche in einer anderen Ordnung sind, als es der Ordnung der Liebe entspricht, die Liebe in diesem Bereich abweisen.
Das sind dann die Stellen, an welchen in deiner Sicht wenig Licht reflektiert wird. Und diese Stellen deshalb im Dunkeln liegen.
Du kannst es dir so vorstellen, Als ob du eine Scheibe mit Löchern hast, so wird das Licht nur dort durchgehen, wo es Löcher hat.
Du bist besonders aus deinen dunklen Erfahrungen des Mittelalters in einem Glauben, dass du deine Lochscheibe mit den richtigen Löchern versehen musst. Und dann noch diese Scheibe in die korrekte Position bringen musst, damit dein Glaube mit der Liebe konform ist.

Jedoch, die Liebe ist viel einfacher. Sie liebt.

Wir haben einfach noch einmal den Gedanken von gestern in deinen Fokus gebracht. Deine Realität und die Wahrheit. Bedenke einmal, wieviel Aufwand deine Realität benötigt, um als solche, auch nur für einen begrenzten Zeitraum, Bestand zu haben.
Und beschaue nun, welchen Aufwand die Liebe benötigt um nicht nur die Liebe zu sein, sondern zu leben. Sie ist aus sich heraus nicht am Leben, sondern das Leben selbst.
Und das ist das, was dir die Mühe bereitet. So, dass du dir eine Realität baust, um die Liebe zu erkennen. Damit du sie haben kannst.
Jedoch, ich sage dir, du kannst die Liebe nicht erkennen. Weil sie nicht in der Art ist, wie du sie vermeinst. Und ich sage dir, auch ich erkenne die Liebe nicht in der Art, als ich ein Haus erkenne, welches du in deiner Realität glaubst.
Ich kann dir dieses Haus in all den Einzelheiten beschrieben, als du es auch kannst. Die Liebe kann ich dir genau so wenig beschrieben, als du es kannst.
Weil die Beschreibung aus dem Verstand kommt. Dein Herz kann die Liebe ganz genau erkennen. Ohne diese Erkenntnis weitergeben zu können. Allein die Art der Freude, mit welcher das Herz auf die Liebe reagiert, mit ihr in Resonanz geht, wird ein jedes Herz bei einem jeden anderen Herz wiederfinden und darauf reagieren, in Resonanz gehen.
Es gibt aber etwas, was dir immer die Liebe zeigt. In jedem Wahn.
Es ist dies dort, wo du in einer beliebigen Art und Weise Leben wahrnimmst. Ein jedes Leben zeigt dir Liebe. Ein jedes Leben ist Liebe in Aktion.
Dies ist kein Glaube. Dies ist ein Gesetz. Weil die Liebe so ist. Nicht weil sie so sein muss. Ein Gesetz ist nachgelagert. Selbst dieses ist in deiner Realität auf den Kopf gestellt.
So hast du Gesetze, damit das Leben sich in entsprechend geordneten Bahnen ungestört abspielt. Als ob das Leben der Gesetze bedarf, um zu leben.
Wo das Leben doch die Gesetze hervorgerufen hat. Als eine natürliche Begebenheit. Wenn die Sonne scheint, dann ist es heiss. Es ist nicht das Gesetz, dass es heiss zu sein hat und deswegen die Sonne scheinen muss.
Deine Sonne scheint aus ihrer Liebe heraus, dir die Wärme zu geben, welche du deiner Liebe verweigerst, dir zu geben.
Deine Sonne ist dir aber noch viel mehr, als nur dein Wärmespender. Doch dieses wollen wir hier nicht weiter vertiefen. Öffne dein Herz der Sonne und du wirst Leben noch und noch empfangen.
Doch jetzt geht es darum, dass du ein kompliziertes Gebilde errichtest, um die Liebe nachzubauen. Um zu erkennen, was die Liebe ist.
Wir haben diesen Gedanken auch schon in deinen Fokus gebracht. Du hast ihn soweit vergessen, dass wir ihn nun erneut erinnern wollen. Du kannst die Liebe nicht erkennen. Ich kann es nicht, Christus kann es nicht. Nicht einmal der Vater kann es.
Diese Liebe, welche wir alle sind, ist uns ein Mysterium und wird es immer bleiben. Wir leben die Liebe. Dies ist ein Gesetz. Und weil es ein Gesetz ist, ist es die Ordnung der Liebe.
Liebe lebt. Du bist ihr Bewusstsein. Als Heiliger Geist bist du dir der Liebe und des Lebens bewusst. So ist die Liebe die Ursache und das Leben ist die Wirkung.
Die Liebe ist und reagiert als das Leben auf sich selbst. Dieses ist das Mysterium der Liebe, welches gerade dir als Mensch eigentlich längst als Erklärung genügen müsste.
Du reagierst ja auch auf dich. Und doch weisst du nicht, wer oder was du bist. Du kannst es hören und sehen, aber nicht wirklich verstehen.
Wozu auch. Du wärst ja die gleiche Liebe, welche du bist. Jedoch gibst du ihr einen anderen Ausdruck. Den Ausdruck des Todes oder den Ausdruck des Lebens.
Du leuchtest, oder du glaubst, das Licht abzuschirmen. Du tönst als Melodie oder du glaubst zu verstummen. Du tanzest, oder du glaubst zur Salzsäule zu erstarren.
Du freust dich deines Lebens oder du glaubst, dich vor dem Leben verkriechen, verstecken zu können.
Du nimmst dein Erbe an oder du weist es von dir, um dich mit nichts zu begnügen.
Diese Liste kann noch lang werden. So lang, wie du dir dein Leben kompliziert einrichtest.
Oder aber: du lebst. So gehe heute hin und beschaue, wo du dir dein Leben einfacher gestalten kannst. Und ich sage dir, wenn du dahingehst, kommt dein Leben mehr in Ordnung, als du dir aktuell auch nur im Entferntesten vorzustellen wagst.
Doch sei weise. Einfach heisst Fülle, nicht mittellos. So geht es darum, dass du dein Verhalten änderst. Deinen Reichtum annimmst. Nicht deine Mittellosigkeit auftürmst. Amen.

Gott zum Gruss