Erzengel Gabriel heute
Meine Geliebten
Heisse deine Seele aus grösster Dankbarkeit und Wertschätzung willkommen. Als wie sie dich heute willkommen heisst, als wie die Mutter ihr über alles geliebtes Kind willkommen heisst.
So wollen wir den Gedanken weiterführen. Diesen Gedanken, welcher die Nacht überdauert hat.
So gehe hin in dein heiliges Herz und erspüre die Liebe der Mutter. Diese Liebe, diese Sicherheit, welche dir deine Seele geben kann.
Diese, deine Unsicherheit, dein Empfinden der Minderwertigkeit, des Nichtgenügens und Verloren seins zu erlösen.
Dieses war nicht dein Seelenplan. Versetze dich noch einmal in dein Dasein deiner Seele.
Wie sie von dem, was sie als mütterlichen Teil der Liebe empfindet, wohlbehütet und umsorgt ist.
Jedoch, den inneren Drang nach dem Vater hat. Im mütterlichen Bewusstsein die Liebe hat, jedoch nicht das Leben.
Weil die Liebe da ist, ohne in Aktion zu sein. Und Liebe in Aktion ist Leben. So fehlt deiner Seele das Leben.
Sie ist von der Liebe umhüllt. Jedoch sich selbst als Liebe bewusst ist die Liebe als Leben.
Der Christus wurde zum lebendigen Heiligen Geist als Gedanke des Vaters, fokussiert auf den Hauch: ich liebe.
So also ist deine Seele alleine da. Als wie ein Tropfen sich als Tropfen bewusst ist.
Und nun glaubt dieser arme Tropfen, dass etwas nicht in Ordnung ist. In dieser Panik, dass er nun ein Tropfen ist, der Panik verfallen, den Fluss verloren zu haben.
Und so, sich als Tropfen glaubt, vom Fluss ausgestossen zu sein. Und irgendwann zu vertrocknen. Oder, wenn er wieder den Fluss findet, sich im Fluss aufzulösen und sich darinnen zu verlieren.
Folglich wird er sich im ersten Fall gegen die Trockenheit, gegen Anfeindungen von aussen, im zweiten Fall gegen die Einheit eine Abwehrstrategie ersinnen.
Und gleichzeitig glaubt er sich auf der Suche nach dem Fluss. Dem Fluss des Lebens. Weil das Leben fehlt, weil die Aktion unterbrochen ist.
So also ist deine Seele als das, was sie ist, in einer mütterlichen Geborgenheit.
Wohlumsorgt und wohlversorgt in und von der Liebe. Also, wie es ist, ist es deiner Seele gut.
Jedoch, wie es wird, ist es deiner Seele nicht gut. Auf der einen Seite hat sie den Glauben an die Möglichkeit, dass der Fluss sie vereinnahmt und auflöst.
Auf der anderen Seite hat sie den Glauben, dass sie sich verbraucht und zusehends von aussen zerstört wird.
Aus diesem Glauben diese Art, dass sie es erleben wird, kommt das Empfinden der Zeit.
Damit eine verbleibende Zeitspanne, die Auflösung abzuwenden. Als dieser Mensch bist du nicht weniger, als der Lösungsansatz deiner Seele.
Ihre Lösung, ihre Erlösung. Weil deine Seele sich selbst bewusst ist. Jedoch in einer Art ihres Selbst, isoliert in sich selbst.
Ohne Verbindung in den Christus und den Vater sich glaubend. Und damit das Leben nicht zu haben.
Und hier ist dein Problem. Deine Seele glaubt, dass sie ein Leben haben muss. Der arme Tropfen im Fluss glaubt, dass er einen Fluss haben muss.
Notabene einen Fluss, in welchen er ein eigener Tropfen bleiben kann. Wo er doch ein Tropfen im Fluss ist, sich als Tropfen bewusst ist. Jedoch, so erschrocken, nun der Tropfen zu sein, vergisst, dass der ganze Fluss aus lauter Tropfen besteht.
So, dass nie klar ist, wo der eine Tropf beginnt und der andere aufhört. Weil jeder Tropfen auch der Fluss ist. Mal hier im Fluss, mal dort im Fluss.
Zu einer jeden Zeit sich des Flusses bewusst, und des Tropfens. Deine Seele ist ins Stocken geraten ist, und macht sich Gedanken um den Tropfen.
Kommt ins Grübeln, dass etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Dass der Tropfen aus dem Fluss gesprüht wurde.
Und vergisst darob, ganz unschuldig um sich zu schauen, dass alles bestens im Fluss ist.
Diesen Fehler glaubt sie als gegeben glaubt und glaubt sich, ganz alleine auf sich gestellt, nun nach einem Ausweg suchen zu müssen.
Aus der Bedrängnis, dass die Einheit sie vereinnahmen könnte, oder, dass sie verzehrt werden könnte, bist du einer ihrer Lösungsansätze.
So hat sie dich so geglaubt, als dass du ihr Leben sein könntest. Also auf einer Seite die mütterliche Sicherheit.
Auf der anderen Seite das väterliche Leben. Du als Mensch das Leben deiner Seele.
Nicht einmal weit weg von der Wahrheit. Wo du doch als Christus das Leben deines himmlischen Vaters bist.
Jedoch als Mensch von der Liebe getrennt geglaubt. Die Liebe als umsorgende Mutter ausserhalb der Seele und ihrer nicht wirklich gewahr.
So, dass du nun als die Idee einer Lösung des Dilemmas für deine Seele ihr Leben bist. So, dass dies die Vollendung verkörpern muss.
Und dieser Anspruch verursacht dein Leid. Und deiner Seele die Pein. Es ist durchaus ein Ausdruck einer Idee von Leben. Selbst in dieser Anordnung gibst du der Liebe deines himmlischen Vaters, der Liebe selbst, deinen Ausdruck.
Und deine Individualität ist unzweifelhaft bewiesen. Allein mit der Sicherheit hapert es ein wenig.
Da kommt die Unsicherheit deiner Seele aufgrund des Glaubens an die Trennung und damit der Unvollständigkeit, doch immer wieder in dein Leben.
Weil sie ja die Grundlage deines Lebens ist. Wie könntest du in einer Sicherheit leben, dich als selbstsicheres Wesen fühlen, wo du dich doch genau aus dieser Unsicherheit heraus geboren glaubst, und folglich diese Unsicherheit geradezu verkörperst.
So schaue diesen, deinem Minderwertigkeitskomplex einfach nicht mehr als solchen an, sondern als eine Normalität innerhalb der Besonderheit deiner Realität.
Im Bewusstsein, dass es allen Wesen in deiner Realität ebenso geht. Weil alle Wesen dieses Bewusstsein teilen. Auch die Tiere. Selbst die Pflanzen.
Und nun machen den weisen Unterschied. Beschaue, wo die Substanz ist, und wo die Wesen sind.
Was sind die Wesen und was sind ihre Behausungen. Was sind die Wesen und was ist ihre Vorstellung.
Was ist deine Seele und was ist ihre Vorstellung. Was bist du als ihre Vorstellung und was bist du als deine eigene Vorstellung.
Als Mensch bist du im Auftrag deiner Seele unterwegs. Doch frage dich, inwieweit du noch dem Auftrag deiner Seele dienst, oder inwieweit du dich da auch einer Trennung hingegeben hast.
Wo du dich nicht in deiner Kraft glaubst, bist du nicht in der Liebe deiner Seele.
So geht es darum, dass du in der Einheit mit deiner Seele lebst. Wie sollst kannst du ihr und damit dein Leben sein, wenn du dich auch hier von der Liebe trennst.
Um lieblos ein Leben zu erfinden. Wenn es dir in der Folge lieblos erscheint, ist es nicht erstaunlich.
Wenn du niemandem dafür eine Schuld auferlegen willst, auch dir nicht, ist es dir ein wertvoller Hinweis, dass du die Einheit mit deiner Seele brichst, wenn du nicht glücklich bist.
So, richte dich nach der Einheit mit deiner Seele aus. Nimm sie an, als deine Mutterliebe, um gemeinsam den Vater zu finden.
Dafür genügt es, dass du dir einfach die unschuldige Wahrnehmung zugestehst, und damit deine eigene Unschuld zurückgewinnst.
Es genügt, den Fluss um dich herum zu beschauen. Was ist ein Fluss anderes als die unermessliche Ansammlung von Tropfen, welche in einer gemeinsamen Richtung fliessen.
So beschaue die Tropfen um dich herum, und glaube daran, dass dort, wo so viele Tropfen sind, folgerichtig ein Fluss ist.
Diese Tropfen sind in einer Bewegung. Hin zum Vater, hin zur Liebe. Die Veränderung in deiner Welt ist ja offensichtlich.
Du kannst den Fokus dahingehend legen, dass der Zusammenbruch der Strukturen die Zerstörung der Liebe sein soll.
Oder du kannst es als das sehen, dass die Strukturen sich auflösen, um nicht länger zu versuchen, dem Fluss der Liebe den Weg zu versperren.
Wie kann es auch anders sein. Die Unendlichkeit kann nicht aufgehalten werden. Auch du, Kind Gottes, wirst nicht anhin können, deine Augen zu öffnen und das Paradies zu beschauen.
Dann, wenn du mit deiner Seele in Frieden gekommen bist. Amen.
Gott zum Gruss